Jugendschutzkonzept zur Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt
Das Aktionsprogramm des Landessportbundes NRW und seiner Sportjugend gegen sexualisierte Gewalt im Sport besteht bereits seit vielen Jahren. Wir begrüßen ausdrücklich, dass alle Vereine bis zum 1. September 2026 verpflichtet sind, ein mannschaftsübergreifendes Kinder- und Jugendschutzkonzept zu erstellen.
Aufbauend auf einer Risikoanalyse, an der eine Arbeitsgruppe aus Jugendtrainern und Vorstandsmitgliedern mitgewirkt hat und in der vereinstypische Risikobereiche wie Umkleidesituationen, Fahrten zu Spielen und Turnieren, Übernachtungen, Einzeltrainings, digitale Kommunikation sowie besondere Abhängigkeitsverhältnisse identifiziert und bewertet worden sind, haben wir ein Schutzkonzept und einen darauf basierenden Ehrenkodex formuliert. Die darin beschriebenen Regeln dienen als verbindliche Orientierung für den Trainings- und Spielbetrieb sowie für Vereinsveranstaltungen.
Mit der Unterzeichnung des Ehrenkodex verpflichten sich die Trainerinnen und Trainer sowie Betreuenden, bei Trainingseinheiten, bei Fahrten, Veranstaltungen und Spieltagen mit Kindern und Jugendlichen die festgelegten ethischen, moralischen und praktischen Grundsätze einzuhalten.
Jochen Lodes in seiner Funktion als Jugendobmann (j.lodes@web.de) und Gregor Mertens (paul-gregor-mertens@t-online.de) in seiner Eigenschaft als 2. Vorsitzender sind als ehrenamtliche Beauftragte benannt. Die beiden stehen als vertrauliche Ansprechpersonen für Vereinsmitglieder, Trainerinnen und Trainer, ehrenamtlich Tätige sowie für Kinder, Jugendliche und deren Angehörige zur Verfügung.
Alle Informationen finden Sie hier: https://www.sfn-1927.de/jugendschutzkonzept/